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Neumann, Ilse

  • Person
  • 19.05.1925-21.05.2010

Dr. Ilse Neumann wurde am 19. Mai 1925 in Steyr geboren und maturierte hier 1943 an der Staatsoberrealschule, wo ihr Vater 1938-1945 schulischer Leiter war. 1946-1952 studierte sie an der Universität Graz Germanistik und Geschichte und schloss ihr Studium 1950 mit der Dissertation „Steyr und die Glaubenskämpfe 1520-1630“ ab. Da sie keine Anstellung fand, ging sie als Erzieherin nach England.
Im Steyrer Stadtarchiv arbeitete sie Dokumente zur frühen Neuzeit auf, woraus 1950–1959 acht Publikationen entstanden. Ab 1954-1960 unterrichtete sie hauptsächlich an der „Frauenberufsschule“, dann gehörte sie dem Lehrkörper des BRG an.
Generationen von Schülerinnen verdanken Dr. Neumann ihr Wissen in Geschichte und Germanistik. Mit Empathie, Einfühlungsvermögen und sehr viel Verständnis begleitete sie die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen durch wichtige Lebensjahre. In einer Zeit, als Kindsein und Jugendaktivitäten an einem Gymnasium noch nicht opportun schienen, zeigte sie Verständnis für jede Altersstufe. Mit ihrem umfassenden Wissen, ihrer humanistischen Aufgeschlossenheit für alles Neue und durch ihre rege Reisetätigkeit in ferne Kontinente ließ sie ihre Schülerinnen an ihren Erfahrungen teilhaben.
Dr. Neumann war jahrzehntelang Präsidentin der österreichisch-italienischen Kulturgesellschaft „Società Dante Alighieri“ in Steyr. Ebenso engagierte sie sich in der italienische Kriegsgräber-Fürsorge und pflegte Kontakt zu den Familien der 56 in Steyr umgekommenen italienischen Militärinternierten des Lagers 758 GW.
1973 übernahm sie eine neue umfassende Aufgabe. Am 1.September wurde Dr. Neumann mit der Gründung und pädagogischen Leitung der Expositur Steyr der vierjährigen „Bundesbildungsanstalt für Kindergärtnerinnen Linz“ betraut. Damit war der Grundstein für die vierte Berufsbildende Höhere Schule in Steyr war gelegt, die sich in der Folge zu einer wichtigen Bildungseinrichtung mit pädagogischer und musisch-kreativer Ausbildung entwickelte und sich regen Zulaufs von Schülern/innen erfreute. 1978 wurde sie zu deren erster Direktorin ernannt. In dieser Funktion zeigten sich ihre fachliche Kompetenz und Führungsqualitäten, die sie mit Elan und dem ihr eigenen Humor umsetzte.
In den ersten zehn Jahren war die Schule in den Stahlbaracken in der Industriestraße am Tabor untergebracht. 1980 begann für Dr. Neumann die Zeit des Schulneubaus in der Neue-Welt-Gasse am Gelände der ehemaligen Städtischen Handelsschule. Zwischen Juni 1982 und Sommer 1983 wurde die von Architekt DI Reitter geplante Schule fertiggestellt. Die Kosten von 44,7 Mio. Schilling teilten sich Bund und Stadt. Aufgrund der 7.Novelle zum SOG begann 1985 der erste Jahrgang der fünfjährigen ba!kip mit Matura. Damit war Steyr auch auf dem Sektor der Berufsbildenden Höheren Schulen zur Schulstadt der Region geworden.
Im selben Jahr ging Dr. Neumann in Pension. Aufgrund eines späteren chronischen Lungenleidens musste sie in ihren letzten Lebensjahren etwas leiser treten. Im Februar 2020 erschien noch eine Neuauflage des 1.Teils ihrer Dissertation. Am 21.Mai 2020 verstarb Dr. Ilse Neumann.

Rettet den Wehrgraben

  • Verein
  • 1982-?

Gegründet am 14. April 1982, Obmann: Heribert Mader

Krobath, Erlefried

  • Person
  • 1904-1971

Am 17.8.1904 geboren in Pontafel als Kind des Titularprofessors Karl Krobach und der Albine Krobath, geb. Schellander
Besuch der Volksschule in Wolfsberg
Gymnasium in St. Paul im Lavanttal
1916 Freiwilligendienst als 12-Jähriger im Infanterieregiment Nr. 17 in Judenburg
Sept. 1916: Abrücken an die italienische Front, Verwundung durch Streifschuss am Kopf
Auszeichnung mit der Bronzenen Tapferkeitsmedaille und dem Karl-Truppen-Kreuz
Teilnahme am Kärntner Abwehrkampf, wofür er mit dem "Kärntner Kreuz für Tapferkeit" ausgezeichnet wurde
Reifeprüfung an der Handelsakademie Klagenfurt
1932 Diplomkaufmann an der Hochschule für Welthandel in Wien
1939 Promotion zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften mit seiner Dissertation "Geographie der Orienttabake"
Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
in der Nachkriegszeit Dolmetscher der amerikanischen Besatzungsmacht in Steyr und Enns
1.8.1946: Umzug nach Steyr
Magistratsbeamter (u.a. Sekretär von Bürgermeister Ing. Steinbrecher, Leiter des Amtes für Schule und Sport, Leiter des Kulturamtes)
Unterrichtet Spanisch an der Volkshochschule Steyr
1948: begründet die Schriftenreihe "Veröffentlichungen des Kulturamtes der Stadt Steyr"
1952: Leiter der VHS Steyr
1953: Ernennung zum Leiter der Städtischen Unternehmungen, Zurücklegung der VHS-Leitung
31.12.1968: Pensionierung
1969 Umzug nach Ebreichsdorf

Morawitz, Sophie

  • Person
  • 20./21. Jahrhundert

Forschte mehrere Jahre zur Stadtpfarrkirche Steyr, ihren Stiftungen und ihrer künstlerischen Ausgestaltung, worüber sie Ende 2025 ihre Dissertation abschloss.

Köberer, Leonhard

  • Person
  • 16. Jahrhundert

Kam mit dem Nürnberger Handelsmann Kunz Horn als dessen Handelsdiener nach Steyr. Von Horn erbte er das Haus im Vogelsang. 1519 heiratete er die Tochter eines großen Steyrer Verlagshauses: Helena Schwab.

Spannesberger, Isaak

  • Person
  • 17. Jh.

Sohn des Messerhändlers Abraham Spannesberger aus Steyr (gestorben 1583). War bis 1601 an der Evangelischen Landschaftsschule in Linz tätig. Ab 1608 in gleicher Funktion in Steyr.
Besaß das Haus Stadtplatz Nr. 42, führte mit Cosmas Mann die Geschäfte seines Vaters bzw. seiner Mutter als Messerhändler und Gastgeb weiter. Zudem war er einflussreicher Ratsherr in Steyr.
Er und seine Frau waren Taufpaten der Kinder Paul Peuerls.

Lindner, Wolf

  • Person
  • um 1600

Ab 1590 Schulmeister in Waidhofen an der Ybbs, kam 1602 oder 1603 als Lehrer an die katholische Lateinschule in Steyr. 1622 aufgrund einer Krankheit seines Postens enthoben und auf Stiftskosten (Garsten) erhalten. Schrieb eine Chronik über den Zeitraum 1590 bis 1622.

Starhemberg, Erasmus II. von

  • Person
  • 1575-1648

Als Erasmus II von Starhemberg am 4. April 1575 in Linz, Oberösterreich geboren wurde, war sein Vater Heinrich von Starhemberg 34 und seine Mutter Maria Magdalena von Lamberg 34. Er hat am 1. Februar 1597 in Eferding, Oberösterreich, Elisabeth Ungnad von Sonnegg geheiratet. Sie hatten mindestens fünf Söhne und acht Töchter. Er starb am 14. Juli 1648 im Alter von 73 Jahren.

Bürstenfabrik Franz Lang

  • Unternehmen
  • 1816-?

Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer durch einen Bombentreffer beschädigt.

Horn, Chunz

  • Person
  • gest. 1517

Gehörte am Beginn des 16. Jahrhunderts zu den wohlhabendsten Bürgern Nürnbergs, handelte mit Stahl und Messern aus Steyr, Tuch, Ochsen, Häuten, Wein und Wachs. Er baute in Steyr ein Haus "im Vogelsang" und ließ ein Kreuz mit seinem Wappen errichten.
Der von ihm beauftragte marmorne Gedenkstein mit der Inschrift "1489" befand sich bis ca. 1958 an der straßenseitig gelegenen Stützmauer beim Hause Sierninger Straße 126. Wegen Baufälligkeit wurde die Reliefplatte in die Dreifaltigkeitskapelle gegenüber (vor dem Haus Seifentruhe 36) verlegt.
Er starb 1517 in Nürnberg, wo ihm an der Sakristeiwand der Lorenz-Kirche ein Grabmal errichtet wurde.

Paumgartner, Silvester

  • Person
  • 1764-1841

Geboren 1764, vermutlich in Losenstein. Erwarb 1796 das Bürgerrecht von Steyr und kaufte das Haus Stadtplatz Nr. 16. Zunächst Buchhalterei-Adjunkt bei der Innerberger Hauptgewerkschaft (IHG).
Als Cellist richtete er in seinem Haus einen Musiksalon ein, in dem er regelmäßig zu musikalischen Veranstaltungen lud. Hier beherbergte er Franz Schubert, der seinem Gönner Paumgartner das "Forellenquintett" widmete.

Powischer Junior, Karl

  • Person
  • 1893-?

Geboren 1893 (möglicherweise in St. Ulrich). Werkzeugschlosser bei der ÖWG. Auch als "Reisebeamter" bezeichnet.

Powischer, Kurt

  • Person
  • 1923-?

Geboren 1923 in St. Ulrich bei Steyr.

Powischer Senior, Karl

  • Person
  • 1893-?

Geboren am 22. August 1893 in Pram bei Ried (OÖ). Besuchte die Fachschule für Eisen- und Stahlbearbeitung in Steyr und die Marineschule in Pula. Teilnahme am Ersten Weltkrieg.

Karner, Maria

  • Person
  • um 1937

1955 Reifeprüfung am Realgymnasium Michaelerplatz. Leiterin der Volkshochschule Steyr. War als Vereinssekretärin maßgeblich an der 1000-Jahr-Feier 1980 beteiligt, wofür sie 1980 den Symbolring des Vereines "1000 Jahre Steyr" erhielt. Ab 1982 stellvertretende Geschäftsführerin und ab 1991 Geschäftsführerin des Vereins für Städtefreundschaften. 1995 trat sie von dieser Position zurück.

Wieser, Ferdinand

  • Person
  • 1952-

Geboren in Weistrach, gelernter Programmierer. 1972 Eintritt in die BMD mit Firmensitz in Neuzeug. Ab 1981 Geschäftsführer.

Schneeweiß, Urban

  • Person
  • 20./21. Jh.

Geboren in den 1960er Jahren in Steyr.

Stigler, Robert

  • Person
  • 1878-1975

Am 18.4.1878 in Steyr geboren. Schulzeit in Wien, Studium der Medizin von 1897 bis 1903. 1911 Habilitation zur Physiologie des Auges, Dozent für Physiologie an der Uni Wien.
1911-1912 Teilnahme an der Ugandaexpedition von Rudolf Kmunke.
Ab 1915 außerordentlicher Professor und ab 1919 Professor für Anatomie und Physiologie der Haustiere an der BOKU. Lehrte von 1914 bis 1919 auch an der Wiener Krankenpflegeschule.
1934 Entlassung aus politischen Gründen, da er NSDAP-Anhänger war. 1931 Leitung der medizinischen Gruppe der Abteilung "Rasse und Rassenhygiene" der Gauleitung der NSDAP in Wien. 1938 Rückkehr an die BOKU. 1940 Durchführung von Untersuchungen an schwarzen Kriegsgefangenen im Kriegsgefangenenlager Kaisersteinbruch im Burgenland.
1945 aus seinen Ämtern enthoben (Entnazifizierung). Publizierte in seiner Pension weiterhin wissenschaftliche Beiträge früherer Forschungsarbeiten. Am 9. August 1975 in Kirchberg (Tirol) gestorben.
2010 wurde die in Steyr nach ihm benannte Straße in August-Riener-Gasse (Fischhub) umbenannt.

Schmölzer, Hilde

  • Person
  • 1937-?

Hilde Schmölzer wurde 1937 in Linz geboren, wuchs aber in Steyr auf, wo sie auch maturierte. In Wien studierte sie Publizistik und Kunstgeschichte, danach besuchte sie die zweijährige Staatslehranstalt für Fotografie in München und nahm Schauspielunterricht. Sie bereiste als Fotografin und Journalistin halb Europa und lebte ein halbes Jahr in Indien. Sie arbeitete in Wien und München für österreichische und deutsche Zeitungen und Zeitschriften und war außerdem beim ORF tätig.
Zwei ihrer Werke sind "Frauen um Karl Kraus" und "Vaterhaus".

Reitter, Helmut

  • Person
  • ca. 1926-2016

Geboren in Steyr. Besuchte das Realgymnasium, wo er noch vor der Matura in den Krieg einrücken musste. Von 1943 bis 1945 kämpfte er an der Ostfront, wo er in russische Kriegsgefangenschaft geriet, aber 1945 flüchten konnte. Von 1946 bis 1950 studierte er Architektur an der Technischen Hochschule in Graz und legte 1955 die Prüfung zum Ziviltechniker ab. Ab 1957 war er freischaffender Architekt und Ziviltechniker. Er schuf u. a. die Kirche auf dem Tabor sowie das dortige Ärztehaus.
Reitter war Mitglied des Rotary Clubs und des Verschönerungsvereins.

Voith, Johann Jakob

  • Person
  • 1733-1809

Aus Murnau (Bayern) 1763 nach Steyr gekommen, 1765 gründete er die Eisenhandlung J. J. Voith. Er war ab 1777 mit Barbara Redtenbacher aus Kirchdorf verheiratet. Ab 1783 besaß er auch das Schloss Engelsegg (Redtenbachergasse Nr. 9). 1804 gründet er mit seiner Frau Barbara und dem Cousin seiner Frau, Aloiysius Redtenbacher Senior, eine Handlungsgesellschaft. Er starb am 22. Jänner 1809.

Voith, Barbara

  • Person
  • -02.03.1812

Geborene Redtenbacher, verheiratete Voith. Befand sich in einer Handlungsgesellschaft mit Johann Jakob Voith und Alois Redtenbacher. Heiratete nach dem Tod von Johann Jakob Voith und hieß Barbara Heger. Starb am 2. März 1812.

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