88 Treffer anzeigen

Normdatei
Organisation

Truentenkapelle

  • Organisation
  • 1479-1797

1479 vom wohlhabenden Ratsbürger Siegmund Truent und seiner Ehefrau Agnes am Hang des Friedhofs der Stadtpfarrkirche (Pfarrstiege Nr. 4) erbaut. Doppelkapelle zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit. Mit fünf Altären ausgestattet. Zusätzlich ließ Truent für den Benefiziaten ein eigenes Haus bei der Friedhofsstiege errichten.
1492 starben Traindt und seine Frau Agnes und wurden in der Gruft unter der Kapelle bestattet.
1648 war die Kapelle bereits baufällig. Das Erdbeben von 1662 fügte dem Bau weitere Schäden hinzu, sodass das Obergeschoss abgetragen wurde.
Erst um 1700 wurde sie wieder instandgesetzt, als dort die Dreifaltigkeitszeche der Schneider ihre Ämter abhielt und 1772 dort sogar eine neue Orgel aufstellten. 1785 wurde sie im Zuge der Josephinischen Reform gesperrt.
Ab 1797 wurde der desolate und funktionslos gewordene Bau nach und nach abgetragen.

Waldenser

  • Organisation
  • 12. Jh.-

Ende des 12. Jahrhunderts in Lyon entstanden, zurückgehend auf Petrus Valdes (1140-1217). Im 13. Jahrhundert vom lombardischen Mailand aus nach Österreich und Süddeutschland ausgebreitet.

Hussiten

  • Organisation
  • 1415-

Vaterländische Front

  • Organisation
  • 1933-1938

Am 20. Mai 1933 von Engelbert Dollfuß gegründet. Mit dem "Anschluss" an das Deutsche Reich am 13. März 1938 aufgelöst.

FPÖ-Steyr

  • Organisation

ÖVP Steyr

  • Organisation

Kapuziner

  • Organisation
  • 1616-1786

1616 über kaiserlichen Auftrag gegründet, 1617 Grundsteinlegung für die Kirche. 1619 mussten die Patres die Stadt verlassen und konnten erst 1626 zurückkehren. In diesem Jahr feierliche Kirchenweihe zu Ehren der Hl. Maria Magdalena. 1786 aufgehoben.
Kauf durch Andreas Eberstaller, später im Besitz der Familie Werndl.

Kloster Garsten

  • Organisation
  • 1082-1787

Gründung 1082 durch Otakar II. Ab 1107 ein von Göttweig abhängiges Benediktinerpriorat, ab 1110/1111 selbstständige Abtei im Bistum Passau. Der erste Abt war Berthold von Garsten.
1677 baulich erneuert durch die Bauherrenfamilie Carlone. 1708-1726 Fortsetzung des Neubaus durch Jakob Prandtauer.
1787 Aufhebung des Klosters.
Seit 1851 Nutzung als Gefängnis (Justizanstalt Garsten).

St.-Josefs-Lazarett

  • Organisation
  • 1607-20. Jh.

1607 ist erstmals das dem Heiligen Josef gewidmete Larzaett nachweisbar. Es wurde 1682 durch die Stadtgemeinde erworben. 1737 wurde eine Kapelle erbaut.
Es bot Platz für 20 Arme.
1941 befand sich dort ein Obdachlosenheim.

Stadtmuseum Steyr

  • Organisation
  • Eröffnung 31.3.1895

Das Stadtmuseum geht auf die Sammlungstätigkeit von Jakob und Marianne Kautsch zurück, die 1890 so viele heimatkundliche Objekte gesammelt hatten, dass sie diese im damaligen Bürgerschulgebäude ausstellten. 1895 wurde die weiter angewachsene Sammlung im Rathaus als Stadtmuseum eröffnet. 1898 kam die Sammlung in die neu errichtete Industriehalle und seit 1913 befindet sich das Museum im Innerberger Stadel am Grünmarkt in Steyr.

Bummerlhaus

  • Organisation
  • seit 15. Jh.

Erstmalige Erwähnung im 15. Jahrhundert. Einziges spätgotisches Profangebäude am Stadtplatz Steyr.

Arbeitshaus

  • Organisation

Spinnhaus im ehemaligen Zölestinerinnenkloster (Berggasse).

Eisenhandlungsgesellschaft

  • Organisation
  • 1581-1625

Als um 1570 ein Niedergang des Innerberger Eisenwesens spürbar wurde, versuchte Steyr die Wirtschaftkrise zu überwinden. Erzherzog Karl drang auf die Abstellung des privaten Stahl- und Eisenhandels der Steyrer Bürger - an seiner Stelle sollte eine Körperschaft den Verlag der Hammerwerke übernehmen. Zw. 1581 und 1583 kam es daher zur Gründung der Eisenkompanie, der 73 Bürger (darunter 11 Eisenhändler) beitraten und Einlagen zeichneten. Jeder Steyrer Bürger, der 100 Gulden erlegte, war am Eisenhandel der Gesellschaft beteiligt.
Die Kompanie amtierte im Steyrer Rathaus, an ihrer Spitze stand der Magistrat.
Erst 1585 konnte die Kompanie ihre Arbeit aufnehmen, nachdem das Betriebskapital nur schwer aufzubringen war. Die Kompanie nahm willig Darlehen entgegen, die sie mit 4 bis 6 Prozent verzinste.
Überwacht wurde sie wie alle Zweige des ober- und niederösterreichischen Eisenwesens von der Eisenobmannschaft als landesfürstliche Aufsichtsbehörde. Sie wurde 1584 in Steyr errichtet. Ihr musste die Eisenhandelskompanie melden, was sie monatlich an Eisen und Stahl nach Steyr brachte und wohin sie geliefert bzw. exportiert wurden.
Die politischen und konfessionellen Ereignisse ab etwa 1600 führten zu einem Niedergang des Innerberger Eisenwesens. Eine Neuorganisation sollte dem Eisenwesen wieder Aufschwung verleihen: 1625 wurde die Steyrer Eisenkompanie aufgelöst und an ihrer Stelle die Innerberger Hauptgewerkschaft gegründet. Diese vereinigte nun auch die Radmeister neben den Hammermeistern und den Verlegern als drittes Glied des Eisenwesens in ihrer Organisation.

Pfundwaage

  • Organisation
  • 1514-

1514 Waagamt erstmals durch Kaiser Maximilian verliehen an den Bürger Andrä Rosenstangl. 1679 ist sie von der Gewerkschaft der Stadt überlassen worden und befand sich im Rathaus. An niemanden durften mehr als 50 Pfund Eisen ausgegeben werden.

Bibliothek im Dominikanerhaus

  • Organisation
  • 1905-2024

Gründung Verein "Volkslesehalle Steyr" 1905 als Trägerverein. Wahrscheinlich 1907 Eröffnung der Bücherei im Gesellenvereinshaus (Mittere Gasse Nr. 19). 1926 Eröffnung am Michaelerplatz. Die Volkslesehalle wird die Zentralbücherei des österreichischen Borromäusvereins, Sekretariat für 200 öffentliche Volksbüchereien.
1938 Schließung und Beschlagnahmung der Bücher durch die Nationalsozialisten, wobei ein Teil in andere Bibliotheken kam, ein Teil wurde von der Hitlerjugend verbrannt. Die meisten Bücher wurden in der Haunoldmühle eingestampft. Wurde am 7. Dezember 1947 mit 2.160 Büchern neu gegründet. Seither kümmerte sich der Kooperator in St. Michael (später Stadtpfarrer) Johann Steinbock um die Volkslesehalle. 1979 Verlegung ins Dominikanerhaus. 1989 standen rund 8.000 Bücher zur Verfügung.
1993 muss die Bücherei wegen eines großen Wasserschadens an Mauern und Büchern wochenlag geschlossen bleiben. 1995 Neueröffnung unter dem neuen Namen "Die Bibliothek im Dominikanerhaus". Wurde am 30. Juni 2024 geschlossen.

SBS - Stadtbetriebe Steyr

  • Organisation
  • 20. Jh.-

Bis 1936 "Geste", ab 1937 "Städtische Unternehmungen". Firmenbezeichnung 1970 genehmigt (Akt ÖAG-748/70).

Bürgerspital

  • Organisation
  • 11.-20. Jahrhundert

Vermutlich bis ins 11. Jahrhundert zurückreichende Spitalstiftung, die ursprünglich von Mitgliedern des Johanniterordnes betreut wurde. Um 1180 ist eine Stiftung durch Wezilo de Styre nachweisbar. 1302 durch den Stadtbrand zerstört. Durch Königin Elisabeth, der Ehefrau Herzog Albrechts I., wieder aufgebaut und mit reichlich Gülten und Stiftungen ausgestattet, wodurch 32 Pflegepersonen versorgt werden konnten.
Zum Spital gehörte eine Mühle, die 1262 erstmals erwähnt wurde und sich unter der Steyrbrücke befand.
1305 wurde die Spitalkirche gestiftet und ein Friedhof geweiht. Diese war von ca. 1545 bis 1630 eine protestantische Kirche, 1632 übernahmen sie die Jesuiten und feierten dort wieder katholische gottesdienste. Seit 1785 ist die Kirche Vorstadtpfarrhof.
Eine Besonderheit der Spitalkirche ist, dass sich direkt darunter die Weinschenke befand.
1754 gehörten zum Bürgerspital 51 Häuser.
1848 Aufhebung der Grundherrschaft und somit Wegfall der Untertanenleistungen.
Laut Steyrer Zeitung vom 19. Dezember 1974 lebten zu dieser Zeit noch immer alte Menschen im Bürgerspital, das allerdings keine sanitären Einrichtungen hatte. Auch der bekannte "Stadtplatz-Leo", der 1991 starb, wohnte bis zu seinem Tod im Bürgerspital.

AKKU Steyr

  • Organisation
  • 1985-

Kulturhaus Röda

  • Organisation
  • 1997-

Gaswerkgasse 2a (ehemaliges Feuerwehrhaus)

Bruderhaus

  • Organisation
  • 1380-20. Jh.

Das Siechenhaus unterstand dem Bürgerspital und ist ab 1380 nachweisbar. Es befand sich außerhalb der damaligen Stadtmauer und wurde als "Sondersiechenhaus" bezeichnet.
Dank Kaiser Maximilian I. und bedeutenden Stiftungen gelang die Umwandlung in ein Versorgungsheim für Alte. Dazu gehörten ca. 70 Bauerngülten und einige Weingärten in Grinzing, Nussdorf und Mödlich. Hans Lueger stiftete 1511 eine Kapelle, die dem Heiligen Antonius geweiht war. In den Pestjahren 1541/1542 wurde in dessen Nähe ein Friedhof angelegt, der nach 1569 aufgelassen wurde.
Seit 1532 wird das Sondersiechenhaus als Bruderhaus bezeichnet. Es bot 22 Insassen Platz.
Zum Bruderhaus gehörte der 1522 gegründete "Gemeine Kasten" in der Berggasse Nr. 14, der zur Versorgung der Armen diente und von den Protestanten gegründet wurde.
1680 wurden größere Instandsetzungsarbeiten am Gebäude durchgeführt.
1749 vernichtete ein Brand den Turm und beschädigte die danebenstehende Bruderhauskirche.
1754 gehörten zum Bruderhaus 66 Häuser.
1848 Aufhebung der Grundherrschaft und somit Wegfall der Untertanenleistungen.

Pfeilkreuzler

  • Organisation
  • 1931-1945

Anhänger der faschistischen Partei Ungarns, die für die Deportation und Ermordung ungarischer Juden verantwortlich war.

Zölestinerinnen

  • Organisation
  • 1646-1784

1646 Stiftung eines Zölestinerinnenklosters in Steyr durch Kaiserin Eleonora, Bezug des neu erbauten Klosters 1670. Keine Aufhebung 1782, da sie in den Orden der Ursulinerinnen übertraten und sich dem Unterricht der weiblichen Jugend widmeten. Doch 1784 wurde nauch die Ursulinerinnen aufgehoben.

Stadtgut

  • Organisation
  • seit ca. 1310

Erstmals genannt um 1310, seit 1590 im Besitz von Christoph Karrer, daher lange Zeit auch als "Karrergütl" bezeichnet. 1903 von der Witwe Theresia Girkinger an die Stadtgemeinde Steyr zur Erbauung eines Artillerie-Exerzierplatzes verkauft. 1936 Verkauf an Hansi Nagel. Ab 1950 im Besitz der Österreichischen Stickstoffwerke AG bis 1973. 1993 zum zweiten Mal an die Stadtgemeinde Steyr verkauft.

Freiwillige Feuerwehr Steyr

  • Organisation
  • seit 1864

Gegründet als Turnerfeuerwehr, seit 1874 eigenständige Feuerwehr, d.h. Übergabe der Feuerwehrangelegenheiten an die Gemeinde.

Franziskaner

  • Organisation
  • 1928-?

Errichtung einer Residenz der Franziskaner im Jahre 1928 im Konvikt Voglsang.

Studentinnenheim "St. Elisabeth in Neulust"

  • Organisation
  • 1934-?

Im April 1934 von den PP. Franziskanern am Gut Neulust gegründet. Finanziert durch die Erbschaft der verstorbenen Wohltäterin Olga Reithoffer-Hochhauser. Geführt wurde das Heim von den ehrwürdigen Schulwestern von Vöcklabruck. Gemeinsame Verwaltung mit dem Konvikt Voglsang.

UNRRA

  • Organisation
  • 1943–1948

Gegründet mit dem Zweck, Hilfe in Form von Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung in den befreiten Gebieten während des Zweiten Weltkrieges zu leisten. Außerdem unterstützte sie die Militäradministration bei der Rückführung der DPs (displaced persons) in ihre Heimatländer. Betreuten die DP-Lager in den befreiten Gebieten, so auch die Lager in Steyr (z.B. Artilleriekaserne).
Seit 1945 Teil der Vereinten Nationen.

Vereinsdruckerei Steyr

  • Organisation
  • 1887-?

Druckte ab Frühjahr 1887 die "Steyrer Zeitung" (zuvor wurde sie von der Firma Gottlieb Bruckschweiger gedruckt).

Neues Armenhaus

  • Organisation
  • 1880 bis ca. 1976

1882-1883 mithilfe einer großzügigen Stiftung Elise Dukarts (um 1799 bis 1878) errichtet. Wurde vom Mildenversorgungsfonds der Stadt Steyr verwaltet und z.T. als "Armenverpflegshaus" oder "Städtisches Versorgungshaus" bezeichnet. Bis 1954 von den Barmherzigen Schwestern vom Orden des Hl. Vinzenz (St. Anna) mitbetreut. Ursprünglich wurden dort 85 arme Personen verpflegt.
Ab 1957 gewerbliche Berufsschule und Internats-Berufsschule für das Baugewerbe bis 1974. War bis 1976 im Besitz der Stadt, ist inzwischen abgerissen.

Wehrgrabenkommune

  • Organisation
  • spät. 1529 bis 1964

Früheste Aufzeichnungen von 1529, muss aber schon vorher bestanden haben.

Standesamt Steyr

  • Organisation
  • seit 1939

Das Standesamt wurde am 1.1.1939 eingeführt.

Stadtbücherei Marlen Haushofer

  • Organisation
  • 1962-

Am 30.11.1962 als Zentralbücherei eröffnet. 2002 modernisiert und saniert und als "Stadtbücherei Marlen Haushofer" wiedereröffnet.

Sondersiechenhaus

  • Organisation
  • ca. 16. Jh.

Das Sondersiechenhaus wurde in der Zeit der Glaubensspaltung von reichen Stadtbürgern gestiftet. Aus diesem wurde später das dritte "Altersheim", welches auch als "Herrenhaus" bezeichnet wurde. Im 19. Jahrhundert kamen dort 50 Personen unter.1978 erfolgte einer Restaurierung des Gebäudes, das mit schönen barocken Wandmalereien ausgestattet ist. Wurde am 31. Dezember 2009 unter Denkmalschutz gestellt.

Flößerzeche

  • Organisation

1512 stiftete die Flößerzeche das St.-Nikolai-Benefizium, indem Thoman Selzahm seine beiden Häuser in der Stadt verkauft und um den Kaufschilling freie Güter und Gülten in die Flößerzeche kauft. Dafür sollen u.a. wöchentlich 5 Messen in der Pfarrkirche auf dem St.-Nikolai-Altar gelesen werden.
Um 1539 wurde die Flößerzeche dem Bürgerspital eingegliedert.
Aus dem Stapelrecht für Holz entwickelte sich eine bürgerliche Holzhandlungsgesellschaft großen stils, die sich in der Flößerzeche zunftständig einrichtete. Ihr ansehen und ihr Vermögen finden ausdruck in dieser Stiftung.
1754 gehörten zur Flößerzeche 12 Häuser.

Stadttheater / Stadtsaal

  • Organisation
  • 1896-

Ursprünglich Industriehalle, 1923 zum Kino adaptiert, 1974 durch die Stadt Steyr angekauft, heute Stadttheater und 1978/79 angebauter Stadtsaal.

BEV

  • Organisation
  • 1923-

Gegründet 1923 (Vorgängerinstitutionen: 1806 Topographische Anstalt, 1839 k.k. Militärgeographisches Institut, 1921 Bundesvermessungsamt)

Stadt Steyr

  • Organisation
  • seit ca. 980
Ergebnisse: 1 bis 50 von 88