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Authority record

Burger, Helmut

  • Person
  • 1927-2010

Geb. am 13. Juni 1927, gestorben am 4. Juli 2010.

Rogers, Gerda

  • Person
  • 1.1.1942-

Aufgewachsen in der Nähe von Steyr.

Proyer, Ingeborg

  • Person
  • 27.2.1926-19.8.2012

Ingeborg Zwettler (27.2.1926–19.8.2012) wurde nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters zur Juniorchefin des Familienunternehmens Zwettler in Steyr. Sie heiratete 1951 Hermann Proyer, der fortan mit ihr gemeinsam die Firma führte. Die beiden hatten vier Kinder, darunter Hermann Proyer (Junior).

Bauunternehmung Zwettler

  • Unternehmen
  • 20. Jh.

In den 1990er Jahren gehörte das Bauunternehmen Zwettler zu den größten Familienbetrieben Österreichs.

Berndt, Friedrich

  • Person
  • 1885-1968

Geboren am 30. Juni 1885 in Wien. Sohn von Gustav Freytag (1852-1938), Mitbegründer der kartografischen Anstalt "Freytag & Berndt". Ausbildung an der k.k. technischen Hochschule in Wien, 1912 als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. 1913 bei Eduard Ast & Co. (Wasserbau). Teilnahme an beiden Weltkriegen. 1914-1945 am Magistrat Steyr, zuletzt als Oberbaurat des Stadtbauamtes. 1936 Ernennung zum Archivalienpfleger für den Stadt- und Gerichtsbezirk Steyr und Kulturbeirat. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte Steyrs. 1948 Ruhestand.

Dosch, Elsa

  • Person
  • 9.3.1875-1948

Begleitete 1932 50 Kinder nach Nürnberg. 1948 im 74. Lebensjahr gestorben.

Lutz, Volker

  • Person
  • 1940-?

Geboren am 6. Juli 1940 in Pernitz (NÖ). Verheiratet mit Liselotte. Um 1965 Promotion in Geschichte. Seit 1969 in Steyr gemeldet (zuvor in St. Pölten). Vorstand der Abteilung IX (Kultur) des Magistrates der Stadt Steyr. Forschte und publizierte historisch und kümmerte sich u.a. um das Stadtarchiv, das damals allerdings noch nicht öffentlich zugänglich war. 1993 Übersiedelung nach Sierning.

Sichlrader, Franz

  • Person
  • 1895-1962

1926-1934 Bürgermeister von Steyr (SPÖ)

Ransmayr, Hans

  • Person
  • 31.5.1895-12.11.1949

Johann Ransmayr wurde am 31. Mai 1895 in Hörsching geboren und lebte ab 1914 in Steyr. Am 25. Jänner 1931 schloss er sich der NSDAP an (Mitgliedsnummer 364.900) und stieg in der Verbotszeit zum Kreisleiter auf. Wegen nationalsozialistischer Betätigung verlor er 1935 vorübergehend seine Stelle als Maschinenschlosser in den Steyr-Werken. Nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 wurde er von der NSDAP als „Altparteigenosse“ (auch genannt „alter Kämpfer“) anerkannt und vor übergehend als „Oberbürgermeister“ von Steyr eingesetzt. Am 10. April 1938 trat er der SA (Sturmabteilung) bei und erreichte nach kurzer Zeit den Rang eines Sturmbannführers. Zudem war er förderndes Mitglied der SS (Schutzstaffel). Am 15. April 1939 wurde er endgültig zum „Oberbürgermeister“ ernannt. In dieser Zeit erhielt er mehrere Auszeichnungen der NSDAP. In die Amtszeit von Hans Ransmayr fällt die Verfolgung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung von Steyr. Die Stadt griff bei Bauarbeiten auf KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene zu, wobei Ransmayr als „Oberbürgermeister“ unter anderem Lebensmittelrationen für KZ-Häftlinge reduzieren ließ und die Weisung gab, dass Kriegsgefangene keine Luftschutzstollen benutzen durften. Am 5. Mai 1945 übergab er die Stadt den Alliierten. Er wurde bis November 1946 als politischer Leiter der Steyrer NSDAP im Anhaltelager Glasenbach bei Salzburg inhaftiert. Das Landesgericht Linz verurteilte Ransmayr im September 1948 wegen Hochverrats zu eineinhalb Jahren schweren Kerker. Ransmayr starb am 12. November 1949 in Steyr.

Weiss, Franz

  • Person
  • 1920-

am 30. August 1920 in Garsten geboren
Schlosser-Lehre
Betriebsrats-Vorsitzender der Angestellten in den Steyr-Werken
1965 SPÖ-Gemeinderat
1968 geschäftsführender Vizebürgermeister
1974-1983: Bürgermeister von Steyr
feierte 2022 seinen 102. Geburtstag

Walk, Josef

  • Person
  • 1902-1978

Von 1934 bis 1938 Bürgermeister von Steyr. Machte in der NS-Zeit Karriere im Landesdienst des Gaues Oberdonau, wurde 1942 zum Oberregierungsrat ernannt. Er war nie NSDAP-Mitglied, wurde von der amerikanischen Militärbehörde jedoch seines Amtes enthoben und bis 1. September 1946 interniert.

Prokesch, Franz

  • Person
  • 1898-?

Geboren in Schönau (Bezirk Krumau), Lehre als Zeugschmied, seit September 1915 in den Steyr-Werken tätig, seit 1916 Teil der Metallarbeitergewerkschaft mit Funktionen. 1939 Ratsherr der von den Nationalsozialisten eingesetzten Gemeindevertretung. Wurde am 7. Mai 1945 von der amerikanischen Militärbehörde zum vorläufigen Bürgermeister Steyrs ernannt.

Reitmayr, Heinz

  • Person
  • 20./21. Jahrhundert

Studium an der Universität Wien, 1996 abgeschlossen. Lehrtätigkeit in Geschichte, Politische Bildung und Russisch am Körner Gymnasium (Linz) sowie am Adalbert-Stifter-Gymnasium (Linz). 2003/2004 auch am BRG Waidhofen/Ybbs.

Perkounig, Otto

  • Person
  • 27.08.1915-?

Geboren in Steyr, Sohn von Obermeister Otto Perkounig und Maria Klaffenböck. Mitglied des Deutschen Turnvereines, seit 1933 Schlosser bei den Steyr-Werken, wo er zum Werkmeister aufstieg. Bundesheerdienst von 1936 bis 1938, anschließend freiwilliger Beitritt zur deutschen Wehrmacht. 1939 Meldung zur SS, wo er zum Rottenmann aufstieg. Einsatz in Polen und an der Westfront. 1940 "unabkömmlich" gestellt und 1941 zum Osteinsatz der Steyr-Werke nach radom versetzt. Nach Demontierung der Waffenfabrik verließ er mit seiner Familie Radom und begab sich in die Niederlassung der Steyr-Werke in Znaim, wo er von September 1944 bis April 1945 beschäftig war. Danach Rückkehr nach Steyr.
Am 13. August 1945 wurde er aufgrund seiner SS-Zugehörigkeit verhaftet, anschließend in Glasenbach interniert. Er trug den Beinamen "Schlächter von Radom". (Dazu siehe insbesondere: "Tschellnig, Elisabeth: "Uns kann nichts geschehen: Gewinnen wir den Krieg, sind wir Deutsche, verliert Deutschland den Krieg, sind wir Österreicher!" - Der Kriegsverbrecherprozeß gegen Otto Perkounig vor dem Volksgericht Innsbruck im Jahre 1953, Innsbruck 1998."

Spängler, Hermann

  • Person
  • 14.10.1858-20.07.1940

Sohn des Salzburger Bankiers Carl Spängler und Leopoldine Duregger. Seit 1886 mit Emilie Reithoffer verheiratet (Tochter des Gummifabrikanten Robert Reithoffer).

Weber, Johann

  • Person
  • 10.12.1886-01.08.1930

Geboren am 10. Dezember 1886 in St. Martin (Innkreis). Besuchte in Steyr fünf Jahre die Realschule und war fünf Jahre im Staatsdienst in den Gerichtskanzleien von Steyr, Thalgau und Enns. Seit 1910 im Landesdienst und wurde dem Landesarchiv zugewiesen.
Aufgrund eines Lungenleidens musste er nicht im Ersten Weltkrieg kämpfen.
War im Archiv, in der Präsidialkanzlei und der Registratur tätig.
In Stey rhat er das im Ersten Weltkrieg in Unordnung gebrachte Archiv wiede rin guten Zustand gebracht.

Hackel, Alfred

  • Person
  • 1875-1939

wurde von 1905 bis 1907 damit beauftragt, ein Namens- und Sachregister zu den Ratsprotokollen von 1569 bis 1874 zu erstellen

Madlseder, Wolfgang

  • Person
  • gest. 1627

Langjähriger Stadtrichter und Protestant. Verheiratet mit Regina Ochs, Tochter von Peter Ochs. Er übergab in der Bauernrebellion von 1626 die Stadt kampflos an die Bauern, weshalb er wegen Ketzerei und Hochverrat am 26. März 1627 in Linz enthauptet wurde. Sein Kopf wurde auf dem Pranger vor dem Rathaus auf einer Säule aufgesteckt, seine Verlassenschaft wurde konfisziert.

Vogtberg, Hanns Leonhard von

  • Person
  • 1609-1671

Geboren 1609 als Johann Leonhard Vogt. Verehelicht mit Maria Barbara Carl. 1647 in den Adelsstand erhoben, wobei er das Prädikat "von Vogtberg" erhielt und später den Stammnamen "Vogt" ablegte.
Ab 1638 war er Registrator bei der Stadt Steyr. Wahrscheinlich danach stieg er zum Stadtschreiber (vergleichbar mit einem Magistratsdirektor) und Syndikus (juristisch Bevollmächtigter) der 7 landesfürstlichen Städte Oberösterreichs auf. Er starb 1671 im Alter von 62 Jahren.
Er hatte u. a. zwei Söhne: Johann Leopold und Franz Leonhard.

Hayasaka, Nanao

  • Person
  • 1947-

Nanao Hayasaka absolvierte 1974 sein Magisterstudium der Germanistik mit einer Arbeit über Robert Musil und promovierte anschließend. Er arbeitete als Deutschlehrer an verschiedenen Universitäten und veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen, insbesondere über Robert Musil. Seit 2018 ist er Ehrenprofessor der Chuo-Universität Tokyo.

Hammer, Matern

  • Person
  • -1591

Getaufter Jude, Doktor der Medizin. Da er keine Verwandten hatte, vermachte er Steyr und Leipzig je 2.000 Gulden zu Stipendien für zwei Bürgerssöhne dieser Städte, die in Leipzig studieren sollten. Sei übriges Vermögen vermachte er den Steyrer Armenhäusern.

Wöntner, Marianne

  • Person
  • 24.02.1906-?

Geboren in Hartmannsdorf (Obersteiermark) als Marianne Weitzer. Lernte bei einem Besuch in Ramingdorf den Kaufmann Franz Wöntner kennen. 1993 Hochzeit und erste Wohnung im Haus Münichholz Nr. 4. Führte von 1935 bis 1938 als Gemeindebedienstete (Behamberg) die Ressorts Arbeitslose, Meldewesen und Moststeuer. Drei Kinder, die sie nach dem Ableben ihres Mannes allein großzog.
Schrieb im Alter von 86 Jahren mit Eduard Schinko eine Dokumentation über die Bauernhäuser in Münichholz.

Schinko, Eduard

  • Person
  • 04.10.1901-?

Geboren am Wachtberg. 1906 kauften seine Eltern das Haus Münichholz Nr. 34. Arbeitete zunächst als Knecht, erlernte mit 21 Jahren das Handwerk des Maurers und Brunnenmachers sowie Dachdeckers. Ab 1938 war er Firmenplier bei der Firma Josef Zwettler in Steyr. 1938 Umzug in das Haus Münichholz Nr. 59. 1958 Umzug in eine WAG-Wohnung in der Sebekstraße Nr. 5.
Schrieb im Alter von 92 Jahren mit Marianne Wöntner eine Dokumentation über die Bauernhäuser in Münichholz.

Otakare

  • Family
  • 11.-12. Jahrhundert

Bayerisches Adelsgeschlecht, Nachfolger der Wels-Lambacher als Eigentümer der Burg Steyr, wesentlich für den Landesaufbau der Steiermark verantwortlich.

Kloster Garsten

  • Corporate body
  • 1082-1787

Gründung 1082 durch Otakar II. Ab 1107 ein von Göttweig abhängiges Benediktinerpriorat, ab 1110/1111 selbstständige Abtei im Bistum Passau. Der erste Abt war Berthold von Garsten.
1677 baulich erneuert durch die Bauherrenfamilie Carlone. 1708-1726 Fortsetzung des Neubaus durch Jakob Prandtauer.
1787 Aufhebung des Klosters.
Seit 1851 Nutzung als Gefängnis (Justizanstalt Garsten).

Schloss Lamberg

  • Bauwerk
  • seit 10. Jh.

Erste Erwähnung um 985. 1727 brannte die Styraburg ab und wurde als Barockschloss neu errichtet.

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