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Authority record
Bürgermeister

Prokesch, Franz

  • Person
  • 1898-?

Geboren in Schönau (Bezirk Krumau), Lehre als Zeugschmied, seit September 1915 in den Steyr-Werken tätig, seit 1916 Teil der Metallarbeitergewerkschaft mit Funktionen. 1939 Ratsherr der von den Nationalsozialisten eingesetzten Gemeindevertretung. Wurde am 7. Mai 1945 von der amerikanischen Militärbehörde zum vorläufigen Bürgermeister Steyrs ernannt.

Walk, Josef

  • Person
  • 1902-1978

Von 1934 bis 1938 Bürgermeister von Steyr. Machte in der NS-Zeit Karriere im Landesdienst des Gaues Oberdonau, wurde 1942 zum Oberregierungsrat ernannt. Er war nie NSDAP-Mitglied, wurde von der amerikanischen Militärbehörde jedoch seines Amtes enthoben und bis 1. September 1946 interniert.

Weiss, Franz

  • Person
  • 1920-

am 30. August 1920 in Garsten geboren
Schlosser-Lehre
Betriebsrats-Vorsitzender der Angestellten in den Steyr-Werken
1965 SPÖ-Gemeinderat
1968 geschäftsführender Vizebürgermeister
1974-1983: Bürgermeister von Steyr
feierte 2022 seinen 102. Geburtstag

Ransmayr, Hans

  • Person
  • 31.5.1895-12.11.1949

Johann Ransmayr wurde am 31. Mai 1895 in Hörsching geboren und lebte ab 1914 in Steyr. Am 25. Jänner 1931 schloss er sich der NSDAP an (Mitgliedsnummer 364.900) und stieg in der Verbotszeit zum Kreisleiter auf. Wegen nationalsozialistischer Betätigung verlor er 1935 vorübergehend seine Stelle als Maschinenschlosser in den Steyr-Werken. Nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 wurde er von der NSDAP als „Altparteigenosse“ (auch genannt „alter Kämpfer“) anerkannt und vor übergehend als „Oberbürgermeister“ von Steyr eingesetzt. Am 10. April 1938 trat er der SA (Sturmabteilung) bei und erreichte nach kurzer Zeit den Rang eines Sturmbannführers. Zudem war er förderndes Mitglied der SS (Schutzstaffel). Am 15. April 1939 wurde er endgültig zum „Oberbürgermeister“ ernannt. In dieser Zeit erhielt er mehrere Auszeichnungen der NSDAP. In die Amtszeit von Hans Ransmayr fällt die Verfolgung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung von Steyr. Die Stadt griff bei Bauarbeiten auf KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene zu, wobei Ransmayr als „Oberbürgermeister“ unter anderem Lebensmittelrationen für KZ-Häftlinge reduzieren ließ und die Weisung gab, dass Kriegsgefangene keine Luftschutzstollen benutzen durften. Am 5. Mai 1945 übergab er die Stadt den Alliierten. Er wurde bis November 1946 als politischer Leiter der Steyrer NSDAP im Anhaltelager Glasenbach bei Salzburg inhaftiert. Das Landesgericht Linz verurteilte Ransmayr im September 1948 wegen Hochverrats zu eineinhalb Jahren schweren Kerker. Ransmayr starb am 12. November 1949 in Steyr.

Sichlrader, Franz

  • Person
  • 1895-1962

1926-1934 Bürgermeister von Steyr (SPÖ)